Allgemeine Geschäftsbedingungen / Vorschau / Mieten

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltung

Auf das Vertragsverhältnis sind ausschließlich die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen anzuwenden.

2. Zustandekommen des Vertrages

Ein verbindlicher Vertrag kommt durch Annahme des von Schloss Falkenhorst erstellten Angebots zu den darin genannten Konditionen zustande. Abweichungen hiervon bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Bestätigung durch Schloss Falkenhorst in Schriftform oder per Fax.

3. Auftragserteilung

Die Erteilung des Auftrages muss schriftlich oder per Fax bis spätestens 30 Tage vor der geplanten Veranstaltung erfolgen.

4. Änderungswünsche nach Auftragserteilung

Wünscht der Kunde von dem ursprünglichen Vertragsinhalt nachträglich abzuweichen, so gilt im Einzelnen folgendes:
a) Abweichungen von der ursprünglich angenommenen Personenzahl, die bis 10 Tage vor der Veranstaltung angekündigt werden, können berücksichtigt werden;
Schloss Falkenhorst muss sich jedoch vorbehalten, dies zu akzeptieren sowie ggf. eine Neukalkulation der Konditionen vorzunehmen. Werden sich die Vertragsparteien über die Vertragsanpassung nicht einig, so gilt Ziffer 7 b) entsprechend.
b) Abweichungen, die sich später als 10 Tage vor der Veranstaltung einschließlich spontaner Abweichungen am Veranstaltungstag werden wie folgt gehandhabt:

aa) Unterschreitet die Zahl der Gäste, die ursprünglich angenommene Personenzahl, so ist grundsätzlich die Vergütung zu zahlen, die sich aus dem ursprünglichen Vertrag ergibt.
bb) Überschreitet die Zahl der Gäste die bei Vertragsschluss vorausgesetzte, so muss sich Schloss Falkenhorst vorbehalten – wahlweise – eine im Verhältnis der ursprünglich angenommenen Personenzahl zu der tatsächlichen erhöhte Vergütung zu verlangen oder die Vertragsanpassung auf der Grundlage einer Neukalkulation zu verlangen oder die weitere Durchführung des Auftrages abzulehnen und gemäß Ziffer 7 b) analog eines Falles der Stornierung abzurechnen.
cc) Überschreitet die Dauer der Veranstaltung die bei Vertragsschluss vorausgesetzte, so berechnet Schloss Falkenhorst den Mehraufwand nach den im Angebot enthaltenen Vorgaben.
5. Reservierungen

Reservierungen für ein Datum sind für beide Seiten durch Vertragsschluss und einer Anzahlung bindend.
6. Zahlung

Schloss Falkenhorst ist berechtigt, auf der Grundlage des angenommenen Angebots eine vor der Veranstaltung zu zahlende Akontozahlung bis zur Höhe von 60% der Bruttoauftragssumme anzufordern. Diese wird in der Regel unmittelbar nach Auftragserteilung fakturiert und ist sofort fällig.
Die Leistungen werden nach der Veranstaltung unter Berücksichtigung von Anzahlungen, von beschädigten oder fehlenden Sachen (siehe unten Ziffer 8) sowie des etwaigen Mehraufwandes von Schloss Falkenhorst in Rechnung gestellt.
Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Schlussrechnung ist sofort ohne Abzug fällig.
7. Zurückbehaltungsrecht/vorzeitige Beendigung des Vertrages

a) Soweit die Akontozahlung auch nach Verstreichen einer von Schloss Falkenhorst gesetzten angemessenen Nachfrist nicht geleistet wird, ist Schloss Falkenhorst zum Zurückbehalten der Leistung berechtigt, ohne dass der Vergütungsanspruch entfällt. Als angemessene Nachfrist zur Zahlung gelten 3 Tage.
b) Der Kunde kann den Auftrag jederzeit stornieren. Schloss Falkenhorst kann in diesem Fall die vereinbarte Vergütung verlangen unter Anrechnung dessen, was Schloss Falkenhorst durch die Aufhebung des Vertrages an Aufwendungen erspart hat. Ersparte Aufwendungen werden grundsätzlich pauschal angesetzt. Storniert der Kunde:

aa) bis 10 Tage vor der Veranstaltung, so gelten als erspart 70% des Nettoauftragswertes,
bb) bis 5 Tage vor der Veranstaltung, so gelten als erspart 30% des Nettoauftragswertes,
cc) bis 1 Tag vor der Veranstaltung, so gelten als erspart 10% des Nettoauftragswertes,
dd) am Veranstaltungstag, so gelten als erspart 0% des Nettoauftragswertes.
Dem Kunden wie Schloss Falkenhorst bleibt der konkrete Nachweis einer höheren bzw. niedrigeren Ersparnis vorbehalten. Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Maßgeblich für die Wirksamkeit ist der Zugang bei Schloss Falkenhorst.

8. Haftung

Bei Mängeln kann der Kunde Nachbesserung verlangen. Eine zeitliche Verzögerung der Leistungen von Schloss Falkenhorst gilt dann nicht als Mangel, wenn die Verspätung nicht länger als eine Stunde währt.
Schlägt die Nachbesserung fehl, ist der Kunde berechtigt, die Vergütung zu mindern, vom Vertrag zurückzutreten, Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen zu verlangen.
Für die Haftung von Schloss Falkenhorst auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen gilt – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des Anspruchs folgendes:
a) Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von Schloss Falkenhorst oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen, haftet Schloss Falkenhorst unbeschränkt.
b) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
c) Bei den übrigen Haftungsansprüchen haftet Schloss Falkenhorst unbeschränkt nur bei Nichtvorhandensein der garantierten Beschaffenheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit auch ihrer Erfüllungsgehilfen.
d) Für leichte Fahrlässigkeit haftet Schloss Falkenhorst nur sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Bei Verletzung der Kardinalpflicht ist die Haftung summenmäßig beschränkt auf solche Schäden, mit deren Entstehung im Rahmen eines Vertrages der vorliegenden Art typischerweise gerechnet werden muss.
e) Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter oder Erfüllungsgehilfen haften persönlich ebenfalls nur entsprechend den Regeln dieser Haftungsklausel.

9. Haftung des Kunden

Der Kunde haftet Schloss Falkenhorst für Schäden, die fahrlässig oder vorsätzlich von ihm, seinen Helfern, Angestellten, Gästen oder sonstigen Personen, die sich mit seinem Willen auf der Veranstaltung aufhalten, verursacht werden, und die an von Schloss Falkenhorst eingebrachten Sachen entstehen; dies gilt insbesondere neben der Beschädigung von Geschirr, Gläsern und Equipment ebenso für den Verlust derselben.

10. Preise und Preisänderungen

Preisänderungen können jederzeit zustande kommen.

Preisänderungen gelten nur für Aufträge in der Zukunft und nicht für bereits getätigte Buchungen, Reservierungen und Anfragen.

Die Preise auf der Homepage sind hierfür maßgebend.

11. Schlussbestimmungen

Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag und seine Erfüllung ist, soweit gesetzlich zulässig, Saarbrücken als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich vielmehr, in einem derartigen Fall eine wirksame oder durchführbare Bestimmung an die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren zu setzen, die dem Sinn der zu ersetzenden Bestimmung am ehesten entspricht.
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